Am 15. Dezember 1890 wurde Sitting Bull von Polizisten heimtückisch ermordet. Der Tod des grossen Häuptlings verhiess neue Schwierigkeiten. Viele Geistertänzer flohen, einige suchten Unterschlupf bei Big Foots Miniconjou-Lakota am Cheyenne River. Colonel Sumner, der bisher freundschaftliche Beziehungen zu dem alten, tuberkulosen Krieger unterhielt, beiahl Big Foot, die "Fremden" in ihr Dorf zurück zu schaffen. Auch er selbst und seine Leute hätten sich unverzüglich bei der Agentur einzufinden. Big Foot gab Summer zu vestehen, dass es Schwierigkeiten gäbe, diesen Anweisungen nachzukommen. Doch der Colonel war weder bereit, einzulenken noch sonstwie Vernunft walten zu lassen. Er liess Truppen aufmarschieren, um seine Anweisungen mit Gewalt durchzusetzen. Die Sioux flüchteten in südlicher Richtung. Unter ihnen befanden sich nebst 240 Frauen und Kinder lediglich 100 hungrige, aberissene, demoralisierte, schlecht bewaffnete Krieger. Sie trieb nichts weiter als die Angst. Sie wollten möglichst viel Raum zwischen sich und die Blauröcke legen und Hilfe bei den "Ghost Dancers" in den Badlands suchen. Doch die hatten ihre natürliche Festung bereits verlassen und waren zum Zeichen der Unterwerfung in Richtung der Agentur gezogen.
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Big Foot, der eine Lungenentzündung hatte die sich unterwegs noch verschlimmerte, wurde in einem offenen Wagen mitgenommen. Kurz vor dem Ziel wurden die frierenden, hungrigen und erschöpften Flüchtlinge von der Siebten Kavallerie - der früheren Einheit Custers - abgefangen und zum Chankpe Opi Wakpala auf der Pine Ridge Reservation gebracht.
Dort wurden Sie am Morgen des 29. Dezember 1890 von den Soldaten umstellt und aufgefordert, ihre Waffen abzugeben. Auf einem Hügel oberhalb der umzingelnden Indianer stellten die Soldaten vier Hotchkiss-Geschütze auf, die sie auf Big Foots Volk richteten. Plötzlich ertönte ein einzelner Schuss, der sich versehentlich aus dem Gewehr eines Indianers löste. |
Die in Panik geratenen Soldaten feuerten sofort los. Viele der Sioux durchbrachen schreiend die Linien der Soldaten und suchten Schutz in den Schluchten. Währenddem die Artilleristen mit ihren Maschinenkanonen ein mörderisches Feuer auf die Tipis und die darin versammelten Frauen und Kinder eröffneten, jagten die restlichen Truppenden flüchtenden Kriegern nach und feuerten auf alles, was sich bewegte. Dort wo die Indianer ursprünglich umstellt worden waren, lagen Big Foot, dutzende Mitglieder seines Volkes sowie Soldaten tot auf der Erde. Viele der Weissen waren im Kreuzfeuer ihrer Kameraden gefallen.
Eine Frau wurde mit ihrem Säugling niedergeschossen. Das Kleine wusste nicht, dass seine Mutter tot war, und saugte noch an ihrer Brust. Nachdem fast alle getötet waren, wurden jene aufgefordert, die noch nicht tot oder verwundet waren, aus ihren Verstecken heraus zu kommen, sie hätten nichts zu befürchten. Kleine Jungen verliessen ihr Versteck. Sobald sie in Sichtweite kamen, wurden sie von den Soldatem umringt und niedergemäht.
Rund zwei Stunden lang waren immer wieder Schüsse zu hören. Immer dann, wenn die Soldaten ein Lebenszeichen sahen... Als keine menschlichen Ziele mehr vorhanden waren, richteten die Soldaten auch unter den Ponys der Indianer ein Blutbad an.
Bei Sonnenuntergang wurde es bitter kalt. Nach Einbruch der Dunkelheit trafen in der Agentur Kavalleristen mit einem langen Zug von Militärwagen ein, auf denen die toten und verwundeten Indianer von Wounded Knee lagen. Die verletzten Weissen wurden zur medizinischen Behandlung ins Lazarett gebracht. Aber 49 verwundete Sioux-Frauen und Kinder liess man auf offenem Wagen draussen in der eisigen Kälte liegen. Schliesslich wurden sie in die Kirche der Agentur getragen, wo sie schweigend auf dem Bode der Kanzel lagen.
Eine unverletzte ältere Indianerin hielt ein Baby auf dem Schoss, jemand reichte ihr eine Tasse Wasser für das Kind und es griff danach, als sei es am verdursten. Als es gierig schluckte, schoss das Wasser in einem blutigen Strom aus eine Loch im Hals des Kindes wieder hervor.
Der friedfertige Häuptling Big Foot und fast 350 Angehörige seiner Stammesgruppe waren tot und somit auch die letzten Reste Hoffnung auf Frieden und Freiheit. Das Massaker an den Sioux bei Woundet Knee war der erschütternde Schlusspunkt zu der langen Eroberungsgeschichte des heute als Vereinigte Staaten bekannten Landes durch den weissen Mann. Die Verheissungen von Wovokas Religion gingen mit den Toten von Woundet Knee unter.
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| Der tote Häuptling Big Foot | Abtransport der vielen Leichen |
Beim Massaker von Woundet Knee an jenem Morgen des 29. Dezember 1890 starben bei den indianischen Nationen Nordamerikas die letzten Reste der Hoffnung auf Freiheit. In der Nacht deckten Schneeflocken langsam die Toten zu. Es war das Ende einer langen Geschichte von Träumen und Dramen und Mut. Einer Geschichte von vielen verschiedenen Völkern mehrerer hundert indianischer Nationen.
Die Eindringlinge betrachteten die Eroberung des amerikanischen Westens als abgeschlossen. Ihre Angriffe auf die indianische Kultur dauert jedoch bis heute fort!!
Seit Tausenden von Jahren kreierte jede Kultur dieses Planeten ihre charakteristische Haartracht. Der Zopf zählt dabei wahrscheinlich zur bekanntesten. Er überlebte geschichtliche Zeitalter und feiert stetig "Fashioncomebacks".
Warum tragen nun soviele indianische Männer und Frauen einen Zopf und was hat es überhaupt mit dem langen Haar auf sich? Das Haar, ein Sinnbild des Indianers?
Dies erklärt sich etwa so: Für viele indianische Stämme hat das Haar einen heiligen Stellenwert. In der indianischen Kultur kann das Haar eine körperliche sowie eine geistige Bedeutung haben. Wobei nicht alle Stämme typischerweise langes Haar tragen, wie die Indianer an der Ostküste Amerikas oder einige Stämme des südamerikanischen Regenwaldes zum Beispiel.
Haar symbolisiert oft Kraft, Stärke oder das Leben selbst. Für den Träger ist sein Haar eine besondere Verantwortung. Sein Haar verlangt einen respektvollen Umgang, so wie alle anderen organischen Materien oder Lebewesen, z.B. Pflanzen, Tiere, Insekten, Steine u.s.w.
Der traditionelle Indianer pflegt eine Beziehung zu Lebwesen jeder Art und sieht sie als seine Verwandte an. Dies mag auch erklären, warum das Haare kurz zu schneiden eine indianische Form ist Trauer auszudrücken; meist nach einem Todesfall, aber auch nach dem Verlust von ähnlich wahrgenommener Grösse. Das Haar kurz zu schneiden signalisiert , dass Leben kurz geschnitten oder abgebrochen wurde.
Da pflanzliches Grass mit dem Haar der "Mutter Erde" gleichgesetzt ist, wird auch Süssgras (für die Plainsindianer ein Heiliges Gras mit süssem Aroma) zu einem Zopf geflochten.
Ein Stammesälterer der Cherokee erklärt: "Je länger das Haar eines Menschen, desto näher reicht es nach unten zur "Mutter Erde" und das sagt ein langes Leben voraus.
Für einige der Anishinaabe Indianer hat der Zopf selbst eine sehr starke Bedeutung. Ein Zopf bündelt all die Heilkraft des Haares in einem konzentrierten Strang welcher dem Träger Stärke verleiht.
Natürlich bietet das Haareflechten noch weitere Vorteile, wie z.B. eine gepflegte Erscheinung, verantwortungsvoller Umgang mit dem Haar und zuguterletzt auch ein stolzer Ausdruck von Schönheit, die durch Haarschmuck noch verstärkt werden kann. Hübsche, variantenreiche Haarwickel - einige mit Perlenstickereien, andere eher mit schlichten Lederbändern bis hin zum zeremoniellen Kopfschmuck. Lange Otterfelle die oft bis zu den Beinen hinunterrangten sorgten für eine dramatische Verlängerung und Verdickung der Zöpfe. Personen mit dünnem oder ausfallendem Haar behalfen sich oft mit den Haaren eines Pferdes um das eigene zu ersetzen. Die Art des Haarschmuckes gab Hinweise auf die Jagd, Tausch und Lebensweisen eines Stammes.
Noch heute setzen z.B. die Lakota Indianer grossen Wert auf lang getragenes Haar. Männer sowie Frauen, die ihr Haar lang tragen drücken damit Respekt ihrem Stamm gegenüber aus.
Ein Lakota erklärt: "Ein Krieger, der in den Kampf zieht, sollte offenes Haar tragen. Die Energie seines Haares wird ihn stark machen und seinen Feind einschüchtern."
Ganz bewusst grenzten sich die Krieger von denen der benachbarten Stämme ab, indem sie ihre Haartracht leicht veränderten. Einige toupierten ihr Deckhaar, andere rasierten bestimmte stellen ihres Kopfes, um nur einige Beispiele zu nennen. Dies half ihnen im Falle eines Kampfes die eigenen Krieger von den Feinden zu unterscheiden.
Der Haarstil einer indianischen Frau gab ebenfalls Auskunft über ihren Familienstand.
Traditionell schlingen Navajos ein Stoffband in ihren Haarknoten ein. Das Weben (z.B. Deckenweben; Spinnen sind für sie geachtete Tiere) bedeutet für sie seinen Geist in einem Design oder Muster auszudrücken ohne diesen durch ein unvorteilhaftes Design darin festzuweben.
Hopi Frauen drückten ihr heiratsfähiges Alter durch Schmetterlingsschnecken aus, die sie an beiden Seiten ihres Kopfes trugen. Ihre Ledigkeit wurde damit unmissverständlich zur Schau gestellt. Während ihrer Hochzeitszeremonie wurde ihr eigenes Haar mit dem des Bräutigams in einer gemeinsamen Schüssel gewaschen. Somit wurde die Ehe besiegelt. Eine ähnliche Methode, um eine glückliche Ehe zu beschwören war, einen abgeschnittenen Haarstrang der Frau mit dem des Mannes zu einem gemeinsamen Zopf zu verflechten und diesen an einem sicheren Ort zu verwaren oder zeremoniell zu opfern.
Eine Apachen Frau, die ihr Haar im Nacken zusammengebunden trug, war wahrscheinlich eine verheiratete Mutter während eine ältere Witwe oft ihr Haar ungebunden trug.
Frauen einiger Stämme, die in den Wüsten des Westens lebten, wie etwa die Mohave, Pima oder Maricopa, trugen ihr Haar typischerweise offen mit langen Stirnponies. Diese dienten dem Augenschutz vor der gleißenden Sonne.
Historisch verteidigten indianische Männer ihre Dörfer, indem sie Feinde töteten, die ihren Frauen, Kindern oder Stammesälteren bedrohlich werden konnten oder die um ihre Jagtgründe buhlten. Einem Mann, der viele gefährliche Feinde tötete, wurde die grösste Achtung die er von seinem Dorf erhalten konnte entgegengebracht. Dies geschah, weil er sein eigenes Leben auf's Spiel setzte um andere zu beschützen. Haarstränge (von Skalpen) verschiedener Personen, die er tötete prangten an seinem Kriegerhemd.Sie alle sind Zeugen, gefallene Feinde, die von den Fähigkeiten dieses Kriegers berichten und durch die Anwesenheit ihres Haarstranges ebenfalls als tapfere Kämpfer geachtet wurden. Das Tragen eines Kriegerhemdes diente als einzig zulässige Methode der Umwelt von dem Kriegsgeschehen zu berichten, denn verbales Prahlen war verpöhnt.
Auch heute werden Kriegerhemden angefertigt, allerdings mit Pferdehaar.
In unser heutigen Zeit noch opfern viele Indianer Strähnen ihres eigenen Haares an einem heiligen Ort oder während bestimmter Zeremonien. Damit wird versucht, ein Teil von sich selbst der geistigen Welt zu hinterlassen.
Indianer vergruben oder verbrannten traditionell ihr Haar, statt es im Hausmüll zu entsorgen, denn Rauch oder Erde gelten ebenfalls als heilige Elemente.
Im Gegensatz zu vielen modernen Indianern die mit ihren Haarschnitten dem Trend folgen, wird das Haareschneiden noch immer von einigen Traditionalisten wie eine Amputation empfunden. Abgesehen davon tragen viele ihr Haar auch lang, selbt wenn ihre Vorfahren dies nicht typischerweise taten, um damit ihre Identität als Indianer auszudrücken.
Sollte Euch in Zukunft mal Jemand mit einem Zopf begegnen, solltet ihr "den Zopf" mal mit anderen Augen betrachten?
"I did not know then how much was ended. When I look back now from this high hill of my old age, I can still see the butchered women and children lying heaped and scattered all along the crooked gulch as plain as when I saw them with eyes young. And I can see that something else died there in the bloody mud, and was buried in the blizzard. A people's dream died there. It was a beautiful dream . . . . the nation's hoop is broken and scattered. There is no center any longer, and the sacred tree is dead."
For thousands of years every culture of this world has created their own hairstyles.The braid may be one of the best-known ones. It has survived eras and ages and keeps celebrating it's fashion-comebacks.
by Looks for Buffalo and Sandie Lee
European Christmas for Native Americans actually started when the Europeans came over to America. They taught the Indian about Christianity, gift-giving , and St. Nicholas. There are actually two religious types of Indian people in existence. One of these is the Traditionalist, usually full-blooded Indians that grew up on the reservations. The second type is the Contemporary Indian that grew up in an urban area, usually of mixed blood, and brought up with Christian philosophy.
Traditionalists are raised to respect the Christian Star and the birth of the first Indian Spiritual Leader. He was a Star Person and Avatar. His name was Jesus. He was a Hebrew, a Red Man. He received his education from the wilderness. John the Baptist, Moses, and other excellent teachers that came before Jesus provided an educational foundation with the Holistic Method.
Everyday is our Christmas. Every meal is our Christmas. At every meal we take a little portion of the food we are eating, and we offer it to the spirit world on behalf of the four legged, and the winged, and the two legged. We pray--not the way most Christians pray-- but we thank the Grandfathers, the Spirit, and the Guardian Angel.
The Indian Culture is actually grounded in the traditions of a Roving Angel. The life-ways of Roving Angels are actually the way Indian People live. They hold out their hands and help the sick and the needy. They feed and clothe the poor. We have high respect for the avatar because we believe that it is in giving that we receive.
We are taught as Traditional children that we have abundance. The Creator has given us everything: the water, the air we breathe, the earth as our flesh, and our energy force: our heart. We are thankful every day. We pray early in the morning, before sunrise, the morning star, and the evening star. We pray for our relatives who are in the universe that someday they will come. We also pray that the Great Spirit's son will live again.
To the Indian People Christmas is everyday and the don't believe in taking without asking. Herbs are prayed over before being gathered by asking the plant for permission to take some cuttings. An offer of tobacco is made to the plant in gratitude. We do not pull the herb out by its roots, but cut the plant even with the surface of the earth, so that another generation will be born its place.
It is really important that these ways never be lost. And to this day we feed the elders, we feed the family on Christmas day, we honor Saint Nicholas. We explain to the little children that to receive a gift is to enjoy it, and when the enjoyment is gone, they are pass it on to the another child, so that they, too, can enjoy it. If a child gets a doll, that doll will change hands about eight times in a year, from one child to another.
Everyday is Christmas in Indian Country. Daily living is centered around the spirit of giving and walking the Red Road. Walking the Red Road means making everything you do a spiritual act. If your neighbor, John Running Deer, needs a potato masher; and you have one that you are not using, you offer him yours in the spirit of giving. It doesn't matter if it is Christmas or not.
If neighbors or strangers stop over to visit at your house, we offer them dinner We bring out the T-Bone steak, not the cabbage. If we don't have enough, we send someone in the family out to get some more and mention nothing of the inconvenience to our guests. The more one gives, the more spiritual we become. The Christ Consciousness, the same spirit of giving that is present at Christmas, is present everyday in Indian Country.